Eine weitere Woche auf dem Weg zur Störung der AfD auf ihrem Weg ins Unglück für uns alle. Ich habe nur eine kurze Sequenz des Kopfnicker-Interviews des ZDF in Wien (!) mit Alice W. gesehen. Ich kann es gar nicht verstehen, wie Menschen diese Person ertragen können. Sie machten alles schlecht. Das ist nicht Kritik, das ist reine Miesepeterei. Summe des mitbekommenen Teils aus wenigen Sekunden: Die Welt ist schlecht, also müssen wir das auch sein. Wir müssen nur schlechter sein als alle anderen, dann sind wir Spitze. Spitze in Scheiße. Das ist Weidel in wenigen Sätzen. Dazu die Mimik der Verachtung gegen alles, was in eine bessere Zukunft führen könnte.
Ein Mensch, der seinen Neid darauf konzentriert, Weltmeisterin im Kaputtdenken zu werden. Ohne dabei einen Hauch von Menschlichkeit zu zeigen. Menschlichkeit wäre ja ein Zeichen von Stärke. Nein, man will das nicht. Man will, dass es allen schlecht geht.
Kommt der Kellner an den Tisch: „Herr Hufner, hier ihr Essen. Das ist scheiße und schmeckt gar nicht. Überall auf der Welt schmeckt gar nichts. Guten Appetit.“ „Danke, das hört sich gut an. Bringen sie mir mehr davon.“
Aber das ist ja nur die Weidel. Sie wäre sofort weg vom Fenster, wenn es nicht die Miesepeter gäbe, die diesem Unsinn auch noch ihre Zustimmung geben. Teilweise waren die noch aus der DDR im Aufwuchs. Das waren immer schon die plumpen: Dagegenseier. Egal. Nazis? kein Problem. Forschungsergebnisse aus der Erfindung? Kein Problem. Hauptsache gegen die da oben. Inhaltliche Gründe gibt es nicht – das hätte ja mit Rationalität und gewissen Grundformen der Logik zu tun.
Milde Seife –
