Manchmal verläuft man sich. Manchmal verläuft die Schrift auf einem Zettel, wenn darauf Notizen gesammelt hat, was man denn beim nächsten Einkauf mitbringen soll (oder will),
Es gibt da ja einen eklatanten Unterschied im Ergebnis meistens. Pflicht und Kür aus Improvisation. So verlaufen die Informationen im Regenguss auf dem Dach des Hundetransport-Gefährtes, das die meiste Zeit als Rollator für Fahrradfahrende seinen Dienst versieht.
In zwei Tagen gehts zum Arzt.Schlafkontrolle. Aber richtiger ist: Lebensend-Erwartung überprüfen. Ich habe auch schon bessere Zeiten gesehen. Doch momentan sehe ich gefährlichen Zeiten entgegen. So rein im täglichen Leben. Die Hunde geben ihr Bestes. Aber gegen die Gewalten alter Zeiten kann man nicht anstinken.
Es ist interessant, wenn man bei Hundeübernahmen häufig die Frage hört: Was hat er/sie/es denn so erlebt? Es werden die möglichen Probleme aus früherer Haltung damit thematisiert, Dabei hilft es meistens wenig, weil man meistens zugleich zu wenig darüber weiß. Im Kontakt mit Menschen würde ein ähnliches Vorgehen wohl fatale Folgen haben. Weshalb es selten passiert. Weiß man, wer die Mutter und wer der Vater ist, wie die so waren? Und würde das etwas ändern an der Wahl, die ja auch selten eine Wahl, sondern ein Wunsch und ein Zufall ist?
Das ist doch zuletzt eben genau so verwaschen alles, wie die Notiz auf dem Dach eines Lastenfahrrades. Für den nächsten Einkauf hätte es sowieso keine Bedeutung gehabt, denn das Leben ist weitergegangen.
