kw 15/26 – action cooking


Es war eine reichlich beschissene Woche, die gestern damit endete, dass ein Zulauf von Wasser leckte. Ich dachte zunächst, ich wäre nur zu ungeschickt gewesen. Da ist halt dann Wasser auf dem Boden. Holz!

Die Frau war investigativ und hat das Leck entdeckt. Ich war duschen derweil. Habe danach aber den passenden Schauch gefunden, den man tauschen kann. Allein, der Tausch war nicht so simpel wie gehofft. Hat mich überfordert. Sohnemann kam und hat getan. Vor zehn Jahren hätte ich das auch noch geschafft, aber nun?

Dafür wurde gekocht. Und Tofu gepresst. Und heute seit drei Tagen Linsenpuffer gemacht. Details könnten verschrecken, aber die abgelaufenen Vegan-Chicken-Dingens mit grünem Spargel und Pak Choi … waren nicht schlecht, bis auf die Chicken-Chunks.

Apropos: Bei Lidl gibt es jetzt auch Kimchi. Probiert. Und in die Tonne gelegt. Ganz furchtbares Zeug.

Jetzt also Linsenpuffer mit noch etwas Analogkäse druff. Action. Nächste Woche muss besser werden.

Action cooking II
action cooking II

Hauptsache das hat gemundet. Den Tofu, nicht im Bild, eingelegt in Öl, Billo-Gartenkräuter, etwas asiatischem Apfelessig, Knobi und Senföl aus Bayern, wo ich auch noch 10 kg Sojahälften geschält im Keller eingelagert habe. Die Kinder lieben das offenbar. Ich habe es noch nicht einmal probiert. Weil, wenn es allen gefällt, dann kommt der innere Motz! Vollkommen bescheuert. Weiß ich. Hilft nix.

PS: Und da war noch die defekte WordPress-Installation, die partout für wiederkehrende Ausfälle gesorgt hat bei der JazzZeitung. Vorteil: Einige Plug-ins gekillt. Nachteil: Ich weiß nicht, wie es passiert ist. Datenbank-Reparatur erfolglos. Aber bei der Gelegenheit einige Datenleichen von längst toten Plug-ins entdeckt.

Ich muss mal an was anderes denken. Nämlich meine Liebe zur Musik, die etwas von der Seite ist. An sich, ich bin ja Studierter, habe ich häufig ein Gefühl dafür, wenn es Nicht-Notierte Musik ist. Aber gelegentlich bin ich auch an der Grenze.

Immerhin gibt es vermehrt Kritisierte, die die Arbeit wertschätzen, also, dass sich jemand wirklicb die Musik anhört und nicht die Waschzettel abschreibt. Vielleicht ändert sich das auf die Dauer. Würde ich mir wünschen.

Jetzt neue Woche.